Kreuzberg.
Friedrichshain.
Neukölln.
Moabit.
Steglitz.
Schöneberg.
Charlottenburg.
Prenzlauer Berg.
Tiergarten.
Tempelhof.
Wedding.
Vom Stiefkind zum Liebling
Vorbei sind die Zeiten, in denen Friedrichshain als Stiefkind und Nachzügler in Sachen Entwicklung galt. Bis zur Fusion mit dem Nachbarbezirk Kreuzberg im Jahr 2001 war der heutige Ortsteil ein eigenständiger Bezirk. Der Name ist vom Volkspark Friedrichshain im Norden entlehnt. Der Bezirk erstreckt sich nach Süden bis zum Spreeufer. Friedrichshain gehört heute zu den Szenevierteln der Hauptstadt. Die Hotspots in der Simon-Dach-Straße, die sich rasant entwickelnden Mikrolagen rund um die Frankfurter Allee sowie die Straßenzüge rund um die Warschauer Straße sind auch unter Touristen bekannt und beliebt. Noch vor Kreuzberg hat sich hier eine regelrechte Ferienapartment-Industrie entwickelt.
Im Zeitraum von 2008 bis 2010 sind rückläufige Quadratmeterpreise für Bestandsimmobilien zu beobachten, eine Entwicklung die vermutlich zwei auslösende Faktoren hat. Zum einen konkurriert der Nachbar Kreuzberg mit Friedrichshain um die Gunst der Mieter und Käufer. Zum anderen hat sich zwischen 2009 und 2010 die Anzahl der Sanierungsprojekte im Bezirk fast verzwanzigfacht. Gleichzeitig sind die Preise für modernisierte Wohnungen nicht weit von den Preisen für Bestandsobjekte entfernt. Daher ist aus unserer Sicht vorerst nicht mit stark steigenden Preisen für Bestandsobjekte in Friedrichshain zu rechnen.
Friedrichshain liegt sehr zentral. Man erreicht von hier aus in kurzer Zeit jedes wichtige Berliner Ziel, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln genauso gut und schnell wie mit dem eigenen Fahrzeug oder dem Fahrrad.
Der Bezirk ist durchzogen von kleinen, sympathischen und grünen Alleen.
Hohe Bandbreite, leicht stagnierend bis stabil
In Friedrichshain sind die Quadratmeterpreise breit gestreut. Der anfängliche Boom scheint sich jedoch vorerst zu verlangsamen.
Vom Underdog zum konsolidierten Mainstream. Diese Entwicklung schlägt sich auch im Wohnungsangebot nieder. Viele Sanierungsprojekte und im Neubau- und Neuausbaubereich ca. 5 Prozent Preissteigerung zwischen 2008 und 2010.
Bestandsobjekte hingegen gaben leicht nach (siehe auch Hauptseite).




