Zahlen & Fakten / Neukölln

Neukölln boomt

Kreuzkölln Berlin: Maybachufer Sonnenallee

Neukölln gilt noch immer als Problembezirk mit einem hohem Anteil an Mitbürgern mit Migrationshintergrund. International ist die (teilweise polemisch) geführte Debatte über Neukölln kein Thema. Unter jungen und internationalen Neu-Berlinern, geniesst der Bezirk ebenso einen hervorragenden Ruf, wie bei ausländischen Investoren. Junge Künstler, Studenten und Touristen haben das Gebiet zwischen Maybachufer und der Sonnenallee, dem sogenannten „Kreuzkölln“, für sich entdeckt. Hier ist ein regelrechter Zuzugsboom zu verzeichnen, weil die Quadratmeterpreise hier noch sehr moderat sind. Sowohl bei den Mieten als auch beim Kauf von Immobilien.

Wo junge Leute und Familien hinziehen, ist der Veränderungsprozess durch neue Gaststätten, Bars und Galerien, durch Kinderläden und eine ausgeglichene Bevölkerungsstruktur nicht weit.

A new Neukölln that is not only „in“, but also offers sustainable quality of housing and living is no longer a Utopie mehr, sondern bereits im Entstehen. Ein sehr engagierter Bezirksbürgermeister und viele kleine und große Bürgerinitiativen tragen zur guten und nachhaltigen Entwicklung des Bezirks bei.

Ein Bezirk mit Zukunft

Das Gebiet im nördlichen Bereich Neuköllns Karl-Marx-Straße / Sonnenallee ist seit März 2011 ein sogenanntes Sanierungsgebiet. Das Quartier ist das kulturelle und soziale Zentrum für über 25.000 Einwohner aus über 160 Nationen (Quelle: www.stadtentwicklung.berlin.de). Hier befindet sich auch das administrative Zentrum Neuköllns.


Die Karl-Marx-Straße soll in 15 Jahren den Wandel zu zu einem attraktiven öffentlichen Stadtraum vollziehen. Unter dem Motto "Jung, bunt, erfolgreich - handeln, begegnen, erleben" ist das Leitbild, eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts unter Einbindung der lokalen Bevölkerung und Akteure zu bewerkstelligen.

Wohnlage: Einfach. Relevanz: Keine!

Marktbericht Immobilien in Neukölln

In wenigen Bezirken hat sich die Preisstruktur bei Wohnungen in so kurzer Zeit so prägnant verändert wie in Neukölln. Im Gesamt-Berlin-Vergleich gibt es in Neukölln zwar noch günstige Wohnungen. Jedoch geht auch hier die Zeit zahlreicher "Schnäppchen" mit Quadratmeterpreisen zwischen 500 EUR und 750 EUR vorbei. Das Angebot an Berlin-Immobilien in diesem Segment hat sich zwischen 2009 und 2012 halbiert.
Wohnungen mit Angebotspreisen über EUR 2.000/m² sind mittlerweile auch in Neukölln mehr Standard als Ausnahme. Durch die hervorragende Entwicklung ausgesprochen schöner und beliebter Kiezlagen, wie den Richardplatz, den Reuter-Kiez, die Lage am ehemaligen Flughafen Tempelhof sowie im Thomas-Kiez, entwickeln sich die Preise in Neukölln breitflächig nach oben.

Neukölln wird international. Die Preise auch.

Preisentwicklung Immobilien in Neukölln

Im Vergleich der Angebotspreise von 2009 mit 2012 wird klar: Neukölln ist kein Geheimtip mehr. Die bisherige Entwicklung lässt vermuten, dass Quadratmeterpreise unter EUR 750/m² spätestens 2013 mehr oder weniger vom Markt verschwinden werden. Da es in Neukölln aber noch sehr viel unsanierten Hausbestand gibt, werden sich auch in den nächsten Jahren noch hervorragende Investitionsmöglichkeiten ergeben.